Jazzkonzert in der Burg von Burggrumbach am 25.09.2022 +++ Stand beim Krautfest in Unterpleichfeld +++ Weitere Einzelheiten unter Termine

17.06.2016 Café de la mer

Cafe

Cafe de la mer

Einen außergewöhnlichen Abend mit französischen Chansons, italienischen Canzone, argentinischen Tangos und deutschen Schlagern kann man am 17. Juni 2016 in der Burg von Burggrumbach erleben. Auf Einladung des Vereins Salut-Unterpleichfeld versetzen uns an diesem Abend die Sänger und Musiker der Gruppe Café de la mer in die heitere Sommerstimmung fremder Länder.  Um 20 Uhr (Einlass 19.30 Uhr) beginnt der Abend, ein Glas Wein oder auch ein kühles Bier kann Sie dabei begleiten.

Die Karten dazu können Sie im Vorverkauf ab 02.05.2016 für 9 € bei der Gemeinde erwerben. An der Abendkasse kosten die Karten 10 €.

Café de la mer bei Youtube 

 

Weihnachten in Frankreich

Weihnachten in Frankreich

In Frankreich wird das Weihnachtsfest ganz ähnlich dem deutschen Weihnachtsfest gefeiert. Noël wird das Weihnachtsfest im Norden und Osten Frankreichs genannt, während es im Süden "Calendes" heißt, benannt nach den römischen Kalendern.

Insbesondere in den ländlichen Gebieten Frankreichs ist es Tradition, die Räume der Wohnungen und Häuser mit Mistelzweigen zu schmücken und in großen Kaminen die "bûche de noël" – einen Weihnachtsbaumstamm – vor sich hinglühen zu lassen. Da sich in vielen Städtewohnungen keine Kamine mehr befinden, ist dieser Brauch in den zentralen Orten Frankreichs jedoch größtenteils ausgestorben. Der Weihnachtsbaum wird jedoch auch hier aufgestellt und traditionell nur mit roten Äpfeln und Oblaten behängt. In der heutigen Zeit finden sich jedoch auch Naschwerk, Spielzeug und selbst gebastelte Weihnachtsdekorationen an den Zweigen wieder.

Auch der in Deutschland bekannte Baumkuchen findet seine Ursprünge in Frankreich. In der Vergangenheit war es üblich, dass Freunde und Familie zum Weihnachtsfest Baumstämme mitbrachten, um für ausreichend Wärme zu sorgen. Die süße und kalorienreiche Speise wurde hiernach benannt.

Auch die Krippen mitsamt ihren Tonfiguren, in Frankreich Santons genannt, sind traditionsreich. Meist werden Schäfer, Frauen, Bäcker, Fischer und einige Tiere sowie christliche Figuren wie die Heiligen Drei Könige oder Maria und Josef abgebildet, aber auch zahlreiche Engel finden meist ihren Platz. Seit dem 19. Jahrhundert gibt es in Frankreich sogar Messen, auf denen zahlreiche dieser Figuren ausgestellt werden. Ein Besuch in der Kirche ist, wie in Deutschland auch, für viele Gläubige zu den Feiertagen ein Muss und gehört ebenso zur familiären Zusammenkunft wie das Festessen am 24. Dezember. In stark traditionellen Haushalten werden an diesem Abend, als Symbol für das Letzte Abendmahl, sieben Mahlzeiten und dreizehn Desserts serviert: von Pfannkuchen über Birnen bis hin zu Nüssen und Datteln. Üblicherweise tischen die meisten Hausherren inzwischen aber Truthahn, Fasan oder Ente auf. Auch die Boudin Blanc, eine Weißwurst aus Hühnchen und Milch, ist bekannt. Anders als in vielen anderen Ländern wird die Bescherung in Frankreich erst am Morgen des 25. Dezember durchgeführt.

Hierfür stellen viele Kinder in Frankreich entweder in die Nähe des Kamins oder des Weihnachtsbaums ihre Stiefel ab, damit diese in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember vom "Père Noël", dem Weihnachtsmann, reichlich gefüllt werden können. Zusätzlich stellen manche Eltern ein Glas Milch und Kekse bereit, damit sich der Weihnachtsmann wohlfühlen kann.

Besuch 2015

Besuch 2015

1. Tag  Anreise und Programm in den Familien

Am Donnerstag kamen unsere französischen Freunde gegen 10:30 Uhr an und wurden wie immer an der Mehrzweckhalle begrüßt. Nach der Verteilung der neuen Gäste auf die Gastfamilien, die alten Hasen finden ja von alleine zusammen, stand der Rest des Tages zur freien Verfügung und wurde individuell für Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung Würzburgs genutzt.

 

2. Tag  Die Fränkische Schweiz  (La Suisse Franconie)

Fast pünktlich ging es um 08:45 Uhr (immerhin nur 15 min später als geplant) in die Fränkische Schweiz.

Unser erstes Ziel war die Ehrenbürg (531,7 m ü. NHN), die im Volksmund Walberla genannt wird. Der Name leitet sich wahrscheinlich von der Heiligen Walburga ab, für die oben auf dem Berg im 17. Jahrhundert eine Kapelle gebaut wurde. Schon in vorchristlichen Zeiten war dieser Berg ein Kultplatz der Kelten und ein germanisches Heiligtum. Nach einem kleinen Fußmarsch auf das Walberla wurden wir durch eine herrliche Aussicht belohnt.

Notre première destination est l‘Ehrenbürg (531,7 mètres au-dessus du niveau de la mer), appelé Walberla dans le langage populaire. Ce nom vient probablement de Sainte Walburga, en l’honneur de laquelle, on fit au XVIIe siècle, construire une chapelle au sommet du massif. C’était, déjà à l’époque préchrétienne, un lieu de culte celte et un sanctuaire germanique.
Après une petite marche, nous serons récompensés par une magnifique vue panoramique.

 

Bei der Weiterfahrt nach Obertrubach fuhren wir durch das romantische Trubachtal. Felsen, Wasser, Wiesen und Burgen säumten unseren Weg.

En poursuivant notre route vers Obertrubach, nous traverserons la vallée romantique du Trubach. En bordure de notre chemin, rochers, cours d’eau, prairies et châteaux forts.

Nachdem das Ein- und Ausladen von ca. 150 Passagieren in zwei Busse immer einiges an Zeit in Anspruch nimmt, kamen wir mit leichter Verspätung nach Obertrubach, wo im Gasthaus Post das Mittagessen gereicht wurde. Der geplante Besuch der Basilika in Gößweinstein musste dem ambitonierten Zeitplan zum Opfer fallen, denn die Bürokratie der Hölle verzeiht es nicht, wenn man zu spät zur Teufelshöhle kommt.

Seit fast 100 Jahren kommen Besucher aus der ganzen Welt, um das einzigartige Naturwunder, die Teufelshöhle in Pottenstein (text en francais), zu erkunden. Tropfsteingebilde majestätisch groß oder zart und feingliedrig und ein komplettes Höhlenbärenskelett erwarteten uns. 

La grotte du diable à Pottenstein
Depuis presqu’un siècle, les visiteurs affluent du monde entier pour découvrir cette merveille naturelle unique qu’est la grotte du diable près de Pottenstein. Des formations spectaculaires de stalactites majestueuses et imposantes ou bien délicates et finement ramifiées ainsi que le squelette complet d’un ours des cavernes nous y attendent.
 

Den Abend liesen viele im Sportheim Burggrumbach bei Gyros und Bier ausklingen.

 

3. Tag  B&B  Boule und Burg

Der Vormittag stand im Zeichen eines Bouleturniers. Die Nicht-Boule-Spieler nutzen den Vormittag für individuelle Ausflüge.

Um 13:00 Uhr stömten dann die Massen, bei erneut strahlendem Sonnenschein, zum obligatorischen Picknick in die Burg Burggrumbach. Eine Gisela soll behauptet haben, dass das Wetter immer schön sei, wenn Engel reisen.
                 
Die Burg steht unweit der Kirche und ist eigentlich keine wirkliche Burgruine, denn das riesige Wohngebäude mit seinem Satteldach ist noch völlig erhalten. Gut erhalten ist auch der Burggraben. Oberhalb von ihm kann man die Burg nahezu umrunden. Außer dem großen Palas sind noch zwei restaurierte kleinere Außentürme zu sehen. Die ehemalige Burgmauer wurde vor langer Zeit in ihrer Höhe stark vermindert, um der Burg ihren Festungscharakter zu nehmen. In das Innere der Burg führt, statt der ehemaligen Zugbrücke, nun eine gemauerte Brücke. Am Eingang stehen noch Reste des ehemaligen Torhauses mit seinem integrierten kleinen Türmchen.

Mit 2 Führungen wurden unsere Gäste in die Geheimnisse der Burg eingeweiht.

Concours de boules et pique-nique à la forteresse de Burggrumbach
      
Au Nord de Würzburg, à Burggrumbach, partie d’Unterpleichfeld, se dresse à proximité de l’église, la forteresse du même nom. En réalité, il ne s’agit pas vraiment d’une ruine de la forteresse. Le corps de logis avec son toit à double pente est, en effet, entièrement conservé.
Les douves de la forteresse sont également bien conservées. Au-dessus de ce fossé, on peut presque en faire le tour.


A côté du grand corps de logis, on peut encore voir deux tours extérieures plus petites et restaurées. Il y a longtemps, on a considérablement réduit la hauteur de l’ancien mur du château pour lui enlever son caractère de forteresse. Pour accéder à l’intérieur de la forteresse on emprunte maintenant un pont en pierres qui a remplacé l’ancien pont-levis. A l’entrée, on peut encore voir des vestiges de l’ancienne entrée fortifiée avec ses petites tourelles intégrées.

 

Der traditionelle Festabend rundete den Tag ab. Neben kulinarischen Genüssen und kurzen Reden servierten uns die Gäste aus Frankreich die apokalyptischen Reiter der Normandie, während die "Einheimischen" mal demonstrierten wie es in einem deutschen Bus während der Fahrt nach Frankreich zugeht.

 

4. Tag  Abschied und Heimreise

Halbwegs pünktlich verließen uns unsere französischen Freunde. Unbestätigten Meldungen zufolge soll der Bus unterwegs ein Dieselproblem gehabt haben und deshalb erst gegen 02:15 Uhr das Ziel in der Normandie erreicht haben.

Nehmt Abschied Brüder / Faut-il nous quitter

Nehmt Abschied Brüder, ungewiß ist alle Wiederkehr
Die Zukunft liegt in Finsternis und macht das Herz uns schwer,
Refrain:
Der Himmel wölbt sich übers Land, ade, auf Wiedersehn!
Wir ruhen all in Gottes Hand, lebt wohl, auf Wiedersehn.

Nehmt Abschied, Brüder, schließt den Kreis, das Leben ist ein Spiel.
Nur wer es recht zu leben weiß, gelangt ans große Ziel.
Refrain

Faut-il nous quitter sans espoir de nous revoir un jour ?
Faut-il nous quitter sans espoir, sans espoir de retour,
Refrain:
Ce n'est qu'un au-revoir, mes frères, ce n'est qu'un au-revoir
Oui, nous nous reverrons, mes frères, ce n'est qu'un au-revoir
Formons de nos mains qui s'enlacent au déclin de ce jour,
Formons de nos mains qui s'enlacent une chaîne d'amour.

 

Bericht der Mainpost vom 15.06.2015

Bericht 2014 auf der Homepage St-Manvie-Norrey

JUMELAGE FRANCO-ALLEMAND, 20 ans d’amitié……………………………

Le week-end de l’ascension a été marqué par la venue de nos amis d’outre-Rhin, pour la signature des 20 ans du jumelage entre nos communes de Saint Manvieu Norrey, Cheux, et Grainville sur odon, avec Unterpleichfeld en basse Franconie.
Tout a commencé le jeudi 29 mai 2014 par l’accueil de nos hôtes venus en majorité par le bus, d’autres en voitures afin de pouvoir rester quelques jours dans notre région le temps des commémorations du 70éme anniversaire du débarquement. L’après- midi commence par la  visite de la ville de Cabourg avec son casino, sa plage, suivi d’une soirée dans les familles d’accueil.
Vendredi matin, de bonne heure et dans la bonne humeur, départ pour la visite de la ville de Bagnoles de l’orne avec son casino, sa station thermale, son jardin public. Déjeuner le midi à la ferme de la Michaudière, suivi d’un spectacle sur le thème du cheval de trait,  belle prestation très appréciée de tous. Au retour dans notre commune un pique- nique était improvisé sur le terrain de football.
Samedi matin, la cérémonie officielle à Grainville sur odon pour la signature des 20 ans du jumelage réunit les élus, les anciens maires de nos communes et  Mme Sylvie Lenourrichel, conseiller général en charge des jumelages. Ce fût l’occasion pour les maires de nos communes de faire connaissance avec le maire d’Unterpleichfeld nouvellement élu. Après les signatures, une poignée de main chaleureuse associant les quatre maires des communes en signe de l’amitié régnant entre nos peuples. Arnaud Potier, Président du jumelage, remit à chacun des maires une plaque commémorative à apposer dans chacune des mairies. De son côté le Maire d’Unterpleichfeld remit à chaque maire les armoiries de sa ville. L’année 2014 étant placée sous le signe du cheval, un spectacle fut proposé à nos hôtes par le centre équestre de Cheux. En soirée, une soirée cabaret fut organisée par l’ensemble du bureau du jumelage et la participation de nombreux bénévoles de nos communes.
Lors de la messe du dimanche matin en l’église de Cheux un hommage fut rendu aux personnes du jumelage disparues au cours de ces 20 dernières années. Un hommage tout particulier fut rendu à la mémoire de Daniel Hélie, pilier du jumelage depuis son origine, décédé en 2013.
Suite à l’office religieux ce fût le départ, après un chant d’adieu entonné en cœur par l’ensemble du groupe avant la montée dans le bus.
Mouchoirs à la main, drapeaux aux fenêtres, larme à l’œil, avec le plaisir de se revoir l’an prochain sur le sol Allemand.



Besuch 2014

Der Besuch 2014

 

1. Tag     Anreise und Cabourg

Am 28.05.2014 startete der Bus um 22:00 Uhr Richtung Normandie, wo wir am späten Vormittag von unseren französischen Freunden gewohnt herzlich empfangen wurden. Neue Mitreisende fanden den ersten Kontakt zu Ihren Gastfamilien, alte Bekannte tauschten sich über das zurückliegende Jahr aus.

Der Nachmittag stand entweder zur freien Verfügung oder man konnte das Angebot eines Besuchs in dem berühmten Seebad Cabourg (ca. 3.800 Einwohner) wahrnehmen, wo der Schriftsteller Marcel Proust zeitweise gelebt hat. Die "Promenade Marcel Proust" dürfte allen bekannt vorkommen, die den Film "ziemlich beste Freunde" gesehen haben. (Cabourg im Film)

Den Abend verbrachten die deutschen und französischen Jugendlichen mit einer gemeinsamen Partie Bowling.

 

2. Tag     Kur und Pferde

Das Thema des diesjährigen Besuches waren die Pferde der Normandie. Mehr als ein Drittel aller französischen Pferde werden in der Normandie geboren. Gezüchtet werden Renn- und Reitpferde, Lastentiere für die Landwirtschaft und Schlachttiere. So liegt u.a. das Nationalgestüt Haras du Pin, das „Versailles des Pferdes“ genannt, im Departement Orne in der Normandie.

Auf dem Weg zu unserem eigentlichen Tagesziel, dem Reiterhof La Michaudière machten wir einen ca. einstündigen Zwischenstop im Thermalbad Bagnoles de l'Orne.

 


Am Reiterhof La Michaudière trafen wir pünktlich zum Mittagessen ein. Dort empfingen uns neben einem ausgesprochenen freundlichen Servicepersonal zahlreiche Oldtimer des Fabrikats Rosengart, deren Fahrer zufälligerweise dort ebenfalls ihr Mittagessen einnahmen. Die Marke Rosengart offenbarte allgemeine Unkenntnis bei den Betrachtern der hochglänzenden Schmuckstücke. Erst die heimische Recherche ergab, dass Lucien Rosengart ein französischer Automobilhersteller war, der von 1928 bis 1955 diese Fahrzeuge baute.

Dass Essen und Frankreich zusammengehören, wissen alle erfahrenen Frankreichfahrer und so konnten wir im alten, zum Restaurant umgebauten Stall ein traditionelles Menü genießen:

Apéritif : Pommeau ou Kir
Entrée : andouillette grillée au feu de bois (notre spécialité) ou Terrine de saumon à l’oseille ou Terrine de campagne
Plat : Jambon cuit au cidre pendant cinq heures accompagnée d’une délicieuse Purée maison et d’une sauce au Pommeau.
Trou Normand (Calvados)
Salade et Fromage
Dessert : Crème aux Œufs maison
Café arrosé

Cidre bouché et vin rouge à volonté

 

So gestärkt konnten wir dann der ca. einstündigen Vorführung der dortigen Pferderassen folgen, die vom Inhaber Monsieur Jean Dinard moderiert wurde.Wilde Fahrten mit Gespannen von 1 bis zu 5 Pferden, Balanceritte auf zwei Pferden und ein Esel sorgten bei der Präsentation von insgesamt ca. 30 Pferden für viel Abwechslung.

Die dort präsentierten Pferde gehören zu den Rassen Percheron, Trait Breton, Cob Normand und Shire.

Gegen 17:30 Uhr ging es zurück und bereits um 20:00 Uhr trafen sich fast alle in der Halle von St. Manvieu-Norrey zum gemeinsamen Picknick bzw. Grillabend.



3. Tag     Friedensglocke von Bayeux - Reitverein von Cheux

Am 31.05.2014 fand die offizielle Zeremonie zur 20-jährigen Partnerschaft im Rathaus von Grainville-sur-Odon statt.

Für die übrigen Teilnehmer stand der Vormittag zur freien Verfügung, so dass sich etliche "Touristen" in Bayeux über den Weg liefen. Die neue Glocke der Kathedrale war ein vielbesuchtes Objekt.

Eine neue Glocke für den Frieden und die Freiheit in der Kathedrale von Bayeux

"Der Künstler Yannec Tomada (Bildhauer) wollte, dass die Verzierungen der Glocke alle ansprechen: jede Seite der Glocke stellt auf einer gemeinsamen Sprache beruhende Symbole dar. Die Henkel auf der oberen Seite wurden mit den 4 Elementen verziert (Wasser, Luft, Feuer, Erde) und erinnern daran, wie sehr sich die Menschen dank ihrer Verschiedenheiten gegenseitig ergänzen und bereichern.

Auf der Vorderseite ist die heilige Theresia Benedicta vom Kreuz (geborene Edith Stein, deutsche Philosophin - 1891-1942) abgebildet. Über ihr lässt der Wind der Freiheit aus einem offenen Buch Seiten des Wohlwollens, des Friedens, der Freiheit, der Liebe und des Respektes heraus flattern.

Die linke und rechte Seite stellen die Welt am Ende des 2. Weltkrieges im Jahr 1944 und heute im Jahr 2014 dar.

Auf der Rückseite sieht man das konkrete Ergebnis des seit 70 Jahre andauernden Friedens: Europa. Darunter, eine sich an den Schultern haltende Menschenmenge, Symbol einer brüderlichen Gemeinschaft.

Die Glocke ist 1150 kg schwer und jeweils 1,20m breit und hoch. Ihr Ton ist das E der 3. Oktave. Sie ersetzt keine vorher bereits existierende Glocke. Zukünftig wird sie insbesondere zu den Staatsfeiertagen der 9 Länder läuten, aus denen die jungen Paten und Patinnen stammen (7 aus den Ländern der Allierten, sowie 2 aus Deutschland und aus Frankreich.

Freitag 6. Juni 2014
Anlässlich der Zeremonie zum 70. Jahrestag der Landung der Alliierten wird die Glocke in Anwesenheit der 9 jugendlichen Paten aus verschiedenen Länder geweiht. Der Glockenpate aus Deutschland, Lukas Berting stammt aus Arnsberg und wurde vom Franz-Stock-Komitee vorgeschlagen.

Samstag 14. Juni 2014 um 21 Uhr
Die Glocke läutet zum 1. Mal im Turm und soll an die 1. Rede des Generals de Gaulle im freien Frankreich erinnern. Anschließend findet ein Te Deum in der Kathedrale statt.

Die Friedensglocke wird immer wieder läuten, insbesondere zu den Nationalfeiertagen der Länder aus denen die 9 jugendlichen Paten stammen.



Am Nachmittag gaben sich junge und ältere Aktive des Reitvereins von Cheux (gegründet 2010, 130 Mitglieder) viel Mühe und boten den zahlreichen Zuschauern zur Musik von Michael Jackson oder als Ghostbuster ein abwechslungsreiches Programm vom Polo, Pferdefußball über das Voltigieren bis zum Springreiten.

 

 

Am Abend trafen sich alle Gäste und Gastfamilien in der Halle von Cheux, die festlich, elegant und mit viel Liebe zum Detail dekoriert war. Bei einem Glas Champagner kam man schnell ins Gespräch. Erste Häppchen wurden serviert und letztlich nahmen dann doch alle irgendwann einmal Platz. Die kurzen Ansprachen der Bürgermeister eröffneten den offiziellen Teil und so konnte gegen 22:00 Uhr die Vorspeise serviert werden.

Von zahlreichen Einlagen begleitet, schritt das Essen langsam voran und gegen 03:00 am Morgen endete ein langer Abend.

 

4. Tag     Abreise


Am Sonntag morgen fand nach dem Treffen der Komitees eine Messe zum 20-jährigen Bestehen der Partnerschaft statt. In der vollbesetzten Kirche von Cheux wurde u.a. auch den bereits verstorbenen Freunden der Partnerschaft gedacht. In einer eindrucksvollen Zeremonie wurde für jeden von einer gemischten Gruppe Deutscher und Franzosen eine Kerze zum Altar getragen.

Danach, die Zeit drängte, folgte der obligatorische Abschied mit dem gemeinsamen Lied "Nehmt Abschied Brüder" und der Bus startete fast pünktlich zur Heimreise.

5. Fazit

Das von unendlicher Gastfreundschaft geprägte Wochende sowie die 20 Jahre der Partnerschaft hat unser Pantominenorchester, ich glaube mehr als treffend, auf einen einzigen Satz reduziert:

Merci pour 20 ans d'amitie

 

 

Dem ist nichts hinzuzufügen !!!!!

 

Außer vielleicht:

Au Revoir bis 2015

in Unterpleichfeld - Burggrumbach - Hilpertshausen - Rupprechtshausen

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ergänzender Bericht auf der Homepage der Gemeinde

 Bericht auf der Homepage von St. Manvieu-Norrey

Bericht auf der Homepage von Grainville sur Odon